Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Polwechsler 

 

 

Der Polwechsler ist ein Zusatzgerät, mit dem Rufwechselspannung erzeugt werden kann. Es funktioniert (grob gesagt) ähnlich einer Gleichstromklingel als Selbstunterbrecher mit einem Ruftransformator.

Für den Betrieb des Polwechslers ist eine 12 V Batterie nötig, und wird als Ersatz des Kurbelinduktors in den Handvermittlungsstellen verwendet.

Die beiden Drosselspulen wirken als Siebglied und halten die Störspannung von der Batterie fern. Die Kondensatoren in Verbindung mit dem Widerstand bilden den Funkenlöschkreis für den Kontakt. Die Frequenz des Polwechslers wird die Abfallzeit von dem Relais bestimmt. Es wird dazu ein Widerstand parallel geschaltet. Der Widerstand bekommt einen Wert, so das eine Frequenz von ca. 25 bis 35 Hz einsteht. Die beiden Kondensatoren haben die Aufgabe den Rufstrom zu glätten, das heißt die Oberschwingungen auszugleichen.


Die mit dieser Schaltung erzeugte Rufwechselspannung liegt in einem Bereich von 110 bis 120 V. Die Polwechsler Relais sind durch diese Betriebsart einen erhöhten Verschleiß unterworfen. Sie werden daher sehr oft als Steckbare Einheit zum schnellen Auswechseln mit einem Stecker versehen.
Der Polwechsler besteht aus einem Relais, einem Übertrager und mehreren Kondensatoren. Ein Relais wird im Selbstunterbrecher Betrieb geschaltet. Es schwingt dadurch mindestens 20-mal pro Sekunde hin und her. Aus der Schwingfrequenz wird über den Übertrager und mit Hilfe der Kondensatoren die Rufspannung erzeugt.
 

Alois Zettler, München / 1941 WaA900

dieser Polwechsler ( Bilder und Video ) wurde von Csaba Magdó geprüft und folgende Werte ermittelt:

Eingang:    12 Volt DC  (an B1 und RT )

Ausgang:   115 – 121 Volt AC   ( an S1 und S2 )

Frequenz:  25Hz

 

Sammlung: Csaba Magdó

 


 

Ferdinand Schuchardt, Berlin / 1941 mit BAL Abnahme