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Feldprüfschrank 35

 

Der Feldprüfschrank 35 ermöglicht mit dem Untersatz F.Kli.U. das Messen der angeschlossenen Leitungen und Betriebsarten. Er ist als Teil des Feldklinkenumschalters entwickelt worden. In Verbindung mit diesem ist seine Handhabung besonders einfach.

Der Feldprüfschrank 35 kann aber auch als selbstständiges Gerät Verwendung finden. Der Prüfschrank besteht aus einem Holzgehäuse mit Geräteeinsatz und hat die gleichen Abmessungen wie der Ringübertragerkasten. 

 

 

Auf der Frontplatte sind angeordnet:

 

1 Ohmmeter mit zwei Messbereichen. Unterer Messbereich (schwarze Zahlen) von 0 bis 10 000 Ohm, oberer Messbereich (rote Zahlen) von 0 bis 1000 Kiloohm.

 

1 Spannungsmesser (Voltmeter) mit Nullpunkt Korrektur.

Messbereich: von 0 bis 30 Volt.

 

1 Fallklappe mit der Beschriftung „Prüfltg.“ Sie dient, sobald der Messstöpsel MS, am Untersatz F.Kli.U. in der Klinke einer zu prüfenden Leitung steckt, als Anrufklappe. Sie spricht an, wenn z. B. der Messstöpsel MS, längere Zeit gestöpselt bleibt und für die fragliche Leitung Rufstrom ankommt. Voraussetzung hierbei ist, dass kein Umschalter während des Anrufes gedrückt ist.

 

Die gleiche Aufgabe hat die Anrufklappe, wenn der Feldprüfschrank als selbständiges Gerät eingesetzt wird. In diesem Fall liegt die Wicklung der Fallklappe über den angeschlossenen und am Feldblitzableiter gesteckten Prüfstecker – bei umgelegten Schalter U1 – an der Außenleitung.

 

1 Fallklappe mit der Beschriftung „Vermittl.“. Sie dient ebenfalls als Anrufklappe und liegt parallel zu dem Klemmenpaar La und Lb, das für den Anschluss einer Sprechleitung zur Vermittlung vorgesehen ist.

 

1 Haltevorrichtung zum Festlegen der Fallklappen während des Transports.

 

2 Abfrageklinken. Sie sind den beiden Anrufklappen zugeordnet und dienen für den jeweiligen Anschluss eines Feldfernsprechers als Ruf und Abfrageapparat mittels einer losen Vermittlungsschnur.

 

1 Weckerumschalter zum Ein und Ausschalten des im Inneren des Feldprüfschrankes befindlichen Weckers bzw. des an die Klemmen W anzuschließenden zweiten Gleichstromweckers.

 

1 Schalterstreifen mit acht Umschaltern. Die Schalthebel der Schalter tragen die Bezeichnungen U1 bis U8.

Unterhalb des Schalterstreifens ist auf dem inneren Rand des Holzgehäuses ein Bezeichnungsstreifen angebracht, auf den geschrieben steht, welche Schalter bei der jeweils auszuführenden Messung zu drücken sind.

 

Auf der Rückseite des Feldprüfschankes befinden sich:

 

1 Buchsenstreifen (30teilig) für den Anschluss des „Zuleitungskabel für Feldprüfschrank“.

 

1 Klemmleiste mit 17 Anschlussklemmen, die mit dem 30teiligen Buchsenstreifen in Verbindung stehen. Sie dient, wenn der Feldprüfschrank nicht im F.Kli.U. Verwendung findet, zum direkten Anschluss der Mess- und Prüfstöpsel bzw. der Leitungen und Gleichstromquellen.

 

Links oben an der Rückwand ist der Stromlaufplan des Feldprüfschrankes angebracht.

 

 

 

Quelle: H. Dv. 95/32

 

Feldprüfschrank 35