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Der Amtszusatz 33 zum kleinen Klappenschrank zu 10 Leitungen

Um auch den kleinen Klappenschrank mit reiner OB-Einrichtung an Postnetze verschiedenster Betriebssysteme anschließen zu können, ist ein besonderer Amtszusatz gebaut worden, der alle Elemente enthält, die man für die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten braucht.

 

Zur Inbetriebnahme wird der Amtszusatz links neben den kleinen Klappenschrank, dessen Trageriemen vorher abgenommen werden muss, gestellt, so dass die unter den rechten Abfrageklemmen des Amtszusatzes liegenden Kontaktbügel herausgezogen und unter die Abfrageklemmen des Klappenschrankes geklemmt werden können. Der als Abfrageapparat dienende Feldfernsprecher wird an die freien Abfrageklemmen auf der linken Seite des Amtszusatzes angeschlossen.

 

Die Amtsleitung wird an die Klemmen La und Lb angeschlossen und entsprechend der Betriebsarten des Amtes der Kontaktbügel so umgelegt das:

a)      Beim SB-Amt die mittlere Klemme mit der Klemme SB,

b)      Beim ZB oder SA-Amt die mittlere Klemme mit der Klemme ZB/SA verbunden ist.

 

Ein abgehendes Gespräch (von Feldnetz ins Postnetz) wickelt sich wie folgt ab:

Klappenschrankteilnehmer abfragen, dann Abfragedrucktaste des Klappenschrankteilnehmers durch Knopf auslösen, danach zugehörige Vermittlungsschnur in die Vermittlungsklinke des Amtszusatzes stecken.

 

Amtsverbindungen am Amtszusatz herstellen:

a)      beim SB-Amt durch Umlegen des Abfrageschalters in die Stellung „Abfragen“ und Rufen mit Induktor.

b)      beim ZB-Amt durch Umlegen des Abfrageschalters in die Stellung „Abfragen“.

c)      beim SA-Amt durch Umlegen des Abfrageschalters in die Stellung „Abfragen“ und Wählen der Anschlussnummer.    

Der sich meldende Amtsteilnehmer kann sofort sprechen. Die Schrankvermittlung legt den Abfrageschalter in die Mittellage und kann bei dieser Schalterstellung den Klappenschrank weiter bedienen, ohne dass das bestehende Gespräch gestört wird.


Bei ankommendem Gespräch (vom Postnetz ins Feldnetz) wird beim Abfallen der Anrufklappe des Amtszusates die Amtsleitung abgefragt durch Umlegen des Abfrageschalters in die Stellung „Abfragen“, dann die Vermittlungschnur des gewünschten Klappenschrankteilnehmers in die Vermittlungsklinke des Amtszusatzes gesteckt. Der gewünschte Klappenschrankteilnehmer wird bei in die Stellung „Rufen“ umgelegtem Abfrageschalter mit Induktor gerufen. Nach erfolgtem „Rufen“ wird der Abfrageschalter in die Stellung „Abfragen“ umgelegt. Wenn sich der Klappenschrankteilnehmer meldet, kann sofort mit dem Amtsteilnehmer gesprochen werden.

 

Bei Gesprächsschluss (Anrufklappe des kurbelnden Schrankteilnehmers fällt, auch Abläuten genannt) den Schalter „Abfragen“ umlegen und fragen ob noch gesprochen wird. Falls nicht mehr gesprochen wird, Vermittlungsschnur aus der Vermittlungsklinke des Amtszusatzes ziehen. Danach sofort Trennschalter des Amtszusatzes drücken, damit rotes Besetzt-Schauzeichen verschwindet.

 


 

De Te We 1935, Deutsche Telefonwerke und Kabelindustrie A. G. Berlin


 

Borck & Goldschmidt, Mechanische Werkstatt für Radio, Berlin O 17


 

Siemens Apparatebau 1935, Berlin