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Endverstärker für Fernsprechgeräte / Feldfernsprecher 33

Entwickelt von Siemens  & Halske (Rel verst 154 a, b, c) für den zivilen Markt.

Aufgrund von schlechten bzw. unverlässlichen Leitungen z. B. in Frankreich wurde dieses zivile Gerät von der Luftwaffe unter der Gerät Nr. 124 – 3102 A / Anforderzeichen Ln 25210  u. a. für die Flugwachen in Frankreich geordert.

Das hier gezeigte Gerät wurde von der Französischen Firma Pathe-Marconi 1942 für die Deutsche Luftwaffe gefertigt.

Endverstärker für den Feldfernsprecher 33

Der Endverstärker für Teilnehmer Leitungen wird in den Hörerkreis des Fernsprechers gelegt und bringt eine vier bis Fünffache Verstärkung der ankommenden Fernsprechströme. Das Gerät, beeinträchtigt  die Betriebssicherheit der Fernsprechverbindung nicht im geringsten.

Es kann an alle ZB-, W-, und OB Fernsprecher angeschlossen werden.

Für Wechselstrom ist die Ausführung Rel verst 154 a bestimmt, für Gleichstrom Rel verst 154 b. An Stellen die über keinen Lichtstrom verfügen ist die Ausführung Rel verst 154 c für Batteriebetrieb vorgesehen. Der Stromverbrauch des Endverstärkers ist sehr gering.

Das Gerät ist so klein, dass es immer nahezu unauffällig in der Nähe des Fernsprechers angebracht werden kann. Es wird durch einen Druckknopfschalter ein und ausgeschaltet, der Handlich neben dem Fernsprecher angeordnet wird.

Wird das Gerät ausgeschaltet oder das Relais aus Irgendeinem Grund Stromlos, dann trennt dieses den Verstärker selbständig vom Fernsprecher ab. Mit dieser Anordnung wird erreicht, dass der Verstärker während eines Gespräches beliebig ein – und ausgeschaltet werden kann, ohne dass Unterbrechungen des Gesprächs durch die an sich schon sehr kurze Anheizzeit der Röhre zu befürchten wären. Außerdem wird bei etwaigen Störungen am Verstärker, wie Ausbleiben der Betriebsspannung, Durchbrennen der Röhre oder dergleichen dafür gesorgt, dass kein Teil des Gesprächs verlorengeht.

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                        hier ein ziviler Endverstärker an einem W 28