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Der Sammler 2B38 ab 1935 in sehr großen Stückzahlen von ca. 9 verschiedenen Hersteller für die Wehrmacht produziert,

findet vorwiegend Verwendung bei Tornister Empfängern und Tornister Funkgeräten als Heizbatterie.

 

 

           2B38 steht für 2 V Spannung, Bleiakku und 38 Ah Ladekapazität

 

 

 

 

Die Kennzeichnung der Sammler (Batterien) bei der Wehrmacht setzen sich wie folgt zusammen:

erste Ziffer:                    Spannung in Volt

Kennbuchstabe:              B = Bleisammler oder NC = Nickel-Cadmium-Sammler

nachstehende Ziffern:      Kapazität in Amperestunden  

 

Verwendungszweck:    Heizsammler für:            Tornisterempfänger b

                                                                     Tornisterfunkgerät b1 / d2

                                                                     Feldverstärker a usw.

 

Säuredichte:                     + 20° C, geladen 1,285, entladen 1,16

 

Höchstzulässige Stromstärke: beim Laden 4 A, beim Entladen 4 A

 

Außenmaße:               Länge                                   16,1 cm

                                 Breite                                     9,2 cm

                                 Höhe                                    16,6 cm (Griff eingeklappt).

 

Gewicht:                    etwa                                     4,5 kg (gefüllt)

 

In Bleisammler darf niemals Kalilauge oder in  Nickel-Cadmium-Sammler Schwefelsäure eingefüllt werden.

Um Bleisammler und Nickel-Cadmium-Sammler leichter voneinander unterscheiden zu können wurden die Akkus mit einen Farbstrich auf der Oberseite versehen:

rot = Bleisammler (Schwefelsäure),

grün = NC-Sammler (Kalilauge).

 

Auf der Stirnwand des Sammlers befinden sich die beiden Anschlussklemmen und unten die Wehrmachtsbezeichnung 2 B 38.

Das Sammlergefäß ist aus durchsichtigem Werkstoff (Mipolam) hergestellt.

Der Deckel ist säuredicht auf das Sammlergefäß aufgeschweißt. Er besitzt Aussparungen zum Einklappen des Tragegriffs und eine Einfüllöffnung für die Sammlerflüssigkeit. Die Einfüllöffnung ist im Betrieb mit einem Schraubverschluss verschlossen, der mit einem Schraubenzieher oder Geldstück herausgedreht werden kann. Eine besondere Entgasungsvorrichtung im Deckel des Sammlers gestattet das Entweichen der Gase, verhindert jedoch das Auslaufen von Sammlerflüssigkeit auch bei Schräglage des Sammlers. Ein auswechselbares Schutzfilter in Siebform schließt die Entgasungsvorrichtung nach oben ab und verhindert ein Verschmutzen des Entgasungskanals.

Beim Laden ist der Verschluss der Einfüllöffnung abzunehmen. An den Seitenwänden des Gefäßes befinden sich drei rote Marken, die die Sollhöhe des Flüssigkeitsstandes anzeigen, wenn der Sammler waagrecht steht. Die Sollhöhe ist erst drei bis vier Stunden nach beendeter Ladung messbar.

 

Die Plattensätze sind aus positiven und negativen Gitterplatten zusammengesetzt. Die Scheidewände sind aus gepresster Glaswolle hergestellt. Zwischen jedem Glaswollscheider und der benachbarten Minusplatte ist außerdem ein dünnes Holzbrettchen eingesetzt.


 

Beide, hier gezeigten 2 B 38 sind auf einen modernen Akku 2 Volt 10 AH umgerüstet und somit wieder voll einsatzfähig

und dienen als Heizbatterie für meine Tornisterempfänger b bzw. zum Betreiben vom Wechselrichtersatz b.