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Fernbesprechgerät bf (Fbg. bf)

 

 

Das Fernbesprechungsgerät bf dient zur Fernbesprechung von Tornisterfunkgeräten b1, c und f

aus einer Entfernung bis zu 100 m und besteht aus zwei Transportbehältern:

Fbg. bf und Vl.K. (Fbg. bf)

 

 

 

 

 

Behälter Fbg. bf

In diesem Behälter sind folgende Geräte untergebracht:

1 Fernbesprechzusatz mit Anschlusskabel (Fbz. bf)

1 Trommel Vb.K. mit 50 m langem, vieradrigen Verbindungskabel

1 Abspuler

1 Kurbel

1 Handapparat Hap.2 mit Anschlussschnur

 

 

Behälter Vl.K. (Fbg. bf)

In diesem Behälter ist lediglich eine Trommel mit 50 m vieradrigen Verlängerungskabel untergebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fernbesprechgerät bf, betriebsbereit angeschlossen am Torn. Fu. b1

 

 

 

Zum Anschluss an die Tornisterfunkgeräte b1, c und f sind folgende Geräte erforderlich:

 

 

Fernbesprechgerät bf angeschlossen am Torn. Fu. b1

Fernbesprechgerät bf (Fbg. bf)

Fernbesprechzusatz (Fbz. bf)

Handmikrofon (Hmf. b)

Kehlkopfmikrofon (Kmf. b)

Doppelfernhörer (Dfh. a)

Handapparat 2 (Hap. 2)

Ersatzmikrofon Hmf.

Trommel Vb. K. (Verbindungskabel 50 m)

Trommel Vl. K. (Verlängerungskabel 50 m)

Transportbehälter Fbg. bf

Transportbehälter Vl. K.

Abspuler für Trommel Vb. K. oder Vl. K.


 

 

Die Trommel Vb.K. mit dem Verbindungskabel enthält im inneren Trommelkörper den Wechselstromschnarrer und den Rufer, der beim Niederdrücken und Loslassen der Taste einen Rufkontakt mehrmals schliesst und öffnet.

 

 


 

 

Der Fernbesprechzusatz (Fbz. bf) ist in einem Gußgehäuse eingebaut.

An der linken Seite befindet sich das fünfpolige Anschlusskabel zum Funkgerät mit fünfpoligem Stecker, an der rechten Seite ein dreipoliger Mikrofonanschluss,

ein zweipoliger Kopfhöreranschlussund der Anschluss für das Verbindungskabel zur Trommel Vb.K.

An der Oberseite befindet sich der Kurbelgriff des Induktors, an der Unterseite der Betriebsartenschalter mit den drei Stellungen:

Ortsbespr. / Fernbespr. / Zwischenverkehr.

 

 

Betriebsarten:

(Unter "Funker" wird der Funker am Funkgerät, unter "Beobachter" der Funker an der Fernbesprechstelle verstanden.)

 

Ortsbesprechung:

Der Funker ist durch den Fernbesprechzusatz an das Funkgerät angeschlossen und kann senden und empfangen. Beim Besprechen der Funkstelle ist die Sprechtaste des Handmikrofons zu drücken. Bei Empfang ist die Taste loszulassen.

Der Beobachter kann die Besprechung und den Empfang mithören, jedoch das Funkgerät nicht selbst besprechen.

 

 


 

Fernbesprechung:

Der Beobachter drückt die Sprechtaste am Handapparat und kann jetzt das Funkgerät besprechen. Beim Empfang ist die Sprechtaste loszulassen.

Der Funker kann die Besprechung und den Empfang mithören, jedoch das Funkgerät nicht selbst besprechen.

 

 


 

Zwischenverkehr:

Funker und Beobachter können über das Verbindungskabel miteinander sprechen, ohne dass das Gespräch von Sender ausgestrahlt wird. Das Funkgerät kann hierbei ausgeschaltet sein. Wartet der Funker auf einen Anruf der Gegenstelle so soll er, um Strom zu sparen, das Funkgerät auf Empfang  schalten.

 

 


 

In allen drei Betriebsarten kann der Funker den Beobachter durch Drehen des Kurbelinduktors am Fernbesprechzusatz, der Beobachter dagegen den Funker durch wiederholtes Niederdrücken der Taste „Rufer“ an der Trommel Vb.K. anrufen. Hierbei wird im Fernhörer des Funkers ein Knarren bzw. in der Trommel des Beobachters ein Schnarrgeräusch hörbar.

Bei der Betriebsart „Fernbesprechung“ kann der Beobachter den Funker nur anrufen, wenn das Funkgerät auf „Send./Empf.“ geschaltet ist. Ist das Funkgerät aus oder auf Empfang geschaltet, so ist der Schalter des Fernbesprechungszusatz auf Zwischenverkehr zu stellen, damit der Beobachter den Funker rufen kann.

 

 Quelle: D 947/1